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Branderkennung
Brandvermeidung
Brandbekämpfung
Gefahrenmanagement

WAGNER-Impulse Ausgabe I / 2009

Nicht eiskalt erwischen lassen
Lieferausfälle durch Brände in Tiefkühllagern sind vermeidbar
Für viele Menschen ist die Aussage, dass die Gefahr von spät entdeckten Bränden in Tiefkühllagern besonders hoch ist, eine Überraschung. Die Vermutung, dass es bei Kälte nicht brennen kann, ist nicht richtig. Das liegt an der sehr trockenen Luft im Tiefkühllager, die eine Brandausbreitung eher begünstigt. Gerade im Lebensmittelbereich, wo bereits geringe Rauchmengen den gesamten Lagerbestand kontaminieren und unbrauchbar machen können, ist ein rechtzeitiges Eingreifen entscheidend. Wenn ein Lieferant durch einen Brandschaden seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommt, kann dies den Verlust von Kunden und Marktanteilen bedeuten oder gar die Existenz eines Unternehmens vernichten.
 Extrablatt
Kloosterboer baut eines der größten automatischen Tiefkühllager in Europa
WAGNER ist brandschutztechnischer Generalunternehmer
Harnes/Frankreich – Für die französische Tochter des kanadischen Unternehmens McCain errichtet die Firma Kloosterboer mit 420.000 Kubikmetern eines der größten Tiefkühlhochregallager in Frankreich. Das neue Lager wird in Harnes im Norden des Landes gebaut und voraussichtlich Anfang 2010 in Betrieb gehen. Die dort gelagerten Lebensmittel werden mit dem Brandvermeidungssystem OxyReduct® vor Feuer geschützt. Das holländische Unternehmen Kloosterboer, 1925 als Gemüsehandel in den Niederlanden gegründet, wandelte sich in den 60-er Jahren zu einem internationalen Logistikserviceanbieter von Kühl- und Tiefkühllagerung. Es ist heute nach wie vor ein unabhängiges Familienunternehmen mit rund 600 Beschäftigten. Der Service umfasst die Lagerung, Verladung, Versendung, Zollabfertigung, Produktversicherung und die damit zusammenhängenden IT-Lösungen. Das Unternehmen unterhält Lager mit einer Gesamtkapazität von mehr als zwei Millionen Kubikmetern vor allem für Lebensmittelgüter wie Fisch, Früchte, Säfte und Gefriergut.
Höchster Brandschutz für Eisbär Eis
Apensen – Für den neuen Tiefkühllagerkomplex der Firma Eisbär Eis GmbH in Apensen, südlich von Hamburg, hat die Investition in zuverlässige Sicherheitssysteme höchste Priorität: Im Hochregallager sorgt das Brandvermeidungssystem OxyReduct® für sicheren Brandschutz.
Weithin sichtbar ist das neue Tiefkühllager von Eisbär Eis in Apensen. In nur zehn Monaten Bauzeit ist der 98 Meter lange, 16 Meter breite und 32 Meter hohe Bau entstanden und Anfang des Jahres 2009 fertiggestellt worden. Hier werden unterschiedlichste Eisprodukte des innovationsfreudigen Mittelständlers gelagert, die in der Produktion gleich nebenan hergestellt werden. Insgesamt über 250 verschiedene Artikel hat der Eis-Spezialist im Angebot. Täglich können über 1 Million Eisportionen, ob am Stiel, als Eiskuss, Törtchen, Sandwich oder Minitüte, produziert werden. Damit gehört Eisbär Eis zu den innovativsten und flexibelsten Speiseeis-Herstellern in Europa.
Das Interview
»Feuer im Tiefkühllager? Nicht mit OxyReduct®«
Andreas Starck, Eisbär Eis GmbH, Werksleiter
»Bei einem Raumvolumen von 48.000 Kubikmetern und einerdauerhaften Temperatur von - 28 °C hätte der Einsatz einer konventionellen Löschanlage keine tragfähige und wirtschaftliche Lösung dargestellt. Das Ansprechen einer Sprinkleranlage setzt das Eintreten eines Schadensereignisses voraus. Da wir Lebensmittel gelagert haben, können bereits kleine Rauchmengen die Ware verderben. Das können und wollen wir uns nicht leisten. Um unseren hohen Anforderungen nach Sicherheit gerecht zu werden, fiel daher die Wahl auf OxyReduct®. Das System zur aktiven Brandvermeidung schließt einen Brand aus.«  (...)
Geprüfte Sicherheit
Brandversuche im Tiefkühllager bei - 28 °C
 
Langenhagen – Für Hersteller und Endverbraucher bietet der Einsatz von Kunststoff viele Vorzüge, daher steigt die Verwendung als Verpackungsmaterial und in Produkten ständig an. Aus Sicht des Brandschutzes ist dieser Anstieg allerdings problematisch, da brennendes Kunststoffmaterial zu einem erheblichen Sachschaden führen kann. Insbesondere dann, wenn die Umgebungsbedingungen bei der Lagerung von Lebensmitteln zusätzliche Herausforderungen im Brandschutz bringen, ist die Entwicklung geeigneter Brandschutzanlagen gefordert.
Um dieser Herausforderung zu begegnen, hat WAGNER mit VdS Schadenverhütung Zündversuche mit in Kunststoff und Karton verpackten Lebensmitteln auf Paletten durchgeführt. Die Umgebungsbedingungen wurden zudem so verändert, wie sie in einem Tiefkühllager herrschen: Die Temperaturen wurden weit unter den Gefrierpunkt auf bis zu - 28 °C gesenkt.
Hochgeschwindigkeitszug auf der sicheren Spur: Velaro RUS mit Brandfrüherkennung und Löschung
Moskau – Siemens baut den ersten Hochgeschwindigkeits-Triebzug Russlands, der Ende 2009 die Städte St. Petersburg und Moskau miteinander verbinden soll. Mit dem Velaro RUS, dem Nachfolger des ICE 3, bekommt Russland den weltweit modernsten Hochgeschwindigkeitszug mit einer Reisegeschwindigkeit von bis zu 250 km/h. Eine spätere Hochrüstung auf 300 km/h ist möglich. Für den Einsatz in Russland werden – u. a. vor dem Hintergrund der tiefen Temperaturen – besondere Ansprüche gestellt, so auch im Brandschutz. Diesen Herausforderungen konnte sich WAGNER aufgrund der langjährigen Erfahrungen im Bahnbereich stellen und optimal lösen.
Jaguar Land Rover investiert mit OxyReduct® in einen umfassenden Brandschutz
Halewood/Großbritannien – Jaguar Land Rover hat sich mit dem Brandvermeidungssystem OxyReduct® von WAGNER für die bessere Lösung im Brandschutz entschieden. Das System schützt die IT-Räume des Unternehmens in Halewood und Browns Lane in Großbritannien.
Die IT-Einrichtungen sind für den Arbeitsablauf von Jaguar Land Rover wesentlich. Jede Art von Ausfall aufgrund von Feuer oder Täuschungsalarmen würde signifikante Konsequenzen für die Geschäftstätigkeit des Unternehmens haben.
Egal wie hochwertig ein System zur Meldung, Löschung oder Unterdrückung eines Brandes auch sein mag: damit es aktiv wird, muss ein Feuer bereits ausgebrochen sein. Dadurch würde bereits ein unschätzbarer Schaden, auch durch die damit verbundenen Betriebsunterbrechungen, angerichtet.
 
Hilfe für Kinder in Köln: KIDS freuen sich über Spende
Köln – Große Freude bei der Kinder- und jugendpädagogischen Einrichtung der Stadt Köln (KIDS): Die Amtsleiterin Lie Selters nahm von Dieter Richmann (Bildmitte), Brandoberamtsrat bei der Berufsfeuerwehr der Stadt Köln, einen Scheck in Höhe von 750 € entgegen. Dieter Richmann hatte auf der Messe SECURITY den Gegenwert eines i-phones bei einer Verlosung am WAGNER-Stand gewonnen und den Betrag den Kindern in der Einrichtung in Köln-Brück gespendet. Mit KIDS freute sich WAGNER-Niederlassungsleiter Mülheim, Wolfgang Korsten (rechts).